Grundschule Neuwiesen · Riempp Weg 2 · 88214 Ravensburg · Telefon 0751/366029971
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Das neue Neuwieseninfo ist erschienen!

Mit der zweiten Ausgabe im Jahr runden wir das Schuljahr sozusagen ab! Sie erhalten einen Einblick in unser Schulleben, Aktivitäten, Alltägliches und Außergewöhnliches, machen Sie sich doch bitte selbst ein Bild davon. Unter Downloads -und eine Geschichte bekommt einen besonderen Platz -nämlich hier!

Wildnis – Camp der Klasse 4c

 

Am 18. Mai morgens um 8 Uhr starteten wir zu unserer Klassenfahrt ins Deggenhausertal. In die bereitstehenden Elterntaxis luden wir unsere Taschen, Schlafsäcke und Zelte ein. Eine Menge Gepäck für 2 Tage!

Als wir vor Ort ankamen wartete Sandra Schmid, die Erlebnispädagogin, bereits auf dem Parkplatz auf uns. Also hieß es Autos ausladen, Zelte und Rucksäcke schultern und los ging´s zu Fuß!

Nach einem „Marsch“ von einem Kilometer kamen wir am Zeltplatz im Wald an. Hier erklärte uns Sandra erst einmal die Regeln für die nächsten zwei Tage. Danach mussten wir dringend vespern!

Nach dem Vespern bauten wir gemeinsam die Zelte auf. Kaum einer von uns wusste, wie das geht. Hier war Teamarbeit gefragt und gemeinsam schafften wir es auch!

Am Nachmittag wanderten wir einen Berg hoch. Oben angekommen sahen wir, dass Sandra einen Seilparcour für uns aufgebaut hatte. Die Aufgabe lautete, als Gruppe von einem Ende des Parcours zum anderen Ende zu balancieren. Fiel einer runter, mussten alle nochmals von vorn anfangen. Dies galt es in einer dreiviertel Stunde zu schaffen. Nach vielen Diskussionen und zahlreichen Versuchen haben wir diese Aufgabe, die ganz schön schwierig war, als Gruppe schließlich geschafft. Wir waren stolz auf uns!

Zwischendurch haben wir immer wieder zusammen gespielt. Ein Höhepunkt war sicher auch der Hang, der am Rand des Zeltplatzes lag. Ziemlich steil ging es da nach unten. Egal ob auf dem Hosenboden, den Schuhen rutschend oder auf allen Vieren – jeder kam irgendwie unten an und versuchte es gleich noch einmal.

Abends haben wir gegrillt und anschließend ging es für die, die wollten, auf den „Wolfspfad“.

Dafür hatte Sandra auf einer etwa 1 km langen Strecke im Wald in regelmäßigen Abständen Kerzen aufgestellt. Bei einer Kerze angekommen, sah man meistens schon die nächste. Diesen Weg musste man alleine gehen. Da es mittlerweile bereits dunkel war, war das echt eine große Mutprobe!!!!

Nun war eigentlich Zeltruhe und Schlafen angesagt. Allerdings mussten wir noch so viel reden und Quatsch machen, dass für einige das Schlafen in dieser Nacht eher ausfiel ( 1 STUNDE!!! ).

Dennoch mussten wir alle am Morgen pünktlich um 8 Uhr zum Grießbreifrühstück erscheinen. Das war nach der kurzen Nacht echt hart!

Danach lernten wir noch, dass auch Zähne putzen in der Wildnis anders funktioniert als zuhause. Um die Pflanzen zu schonen, kann man die Zahnpasta nicht einfach in einem Klecks ausspucken. Vielmehr muss sie rausgeprustet werden. Das klappte oft erst nach einigen Versuchen und sah ziemlich komisch aus!

Zum Schluss mussten wir noch die Zelte abbauen und unsere Sachen packen. Das Mittagessen wurde wieder gemeinsam am Lagerfeuer gekocht. Jeder hatte eine Aufgabe – Gemüse schnippeln, Feuer bewachen… - und wir waren nach all der Arbeit und dem Toben auch echt hungrig.

Auch wenn wir sicher gerne noch länger im Wald geblieben wären, machte sich die Müdigkeit nach einer durchgequatschten Nacht allmählich bemerkbar. Nicht jeder überstand die Rückfahrt nach Ravensburg wach!